| Hierbei handelt es sich um einen in handwerklicher Einzelanfertigung hergestellten, | |
| individuellen Maßschuh, der mit eventuell erforderlichen Zusatzarbeiten zum orthopädischen | |
| Maßschuh wird. Er wird für den erkrankten, funktionsgestörten oder ( form- ) fehlerhaften | |
| Fuß nach besonderem Maß - und Modellverfahren erstellt und nach individuellen Leisten | |
| handwerklich gefertigt. |
| Die Maßanfertigung | ||
| 1. Maße des Fußes feststellen | ||
| Um einen orthopädischen Maßschuh herzu - |
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| stellen, werden die exakten Längen-, Breiten-, | ||
| Höhen- und Umfangmaße des Fußes benötigt. | ||
| Dazu werden Maßband, Schiebelehre und | ||
| Tastzirkel verwendet. Außerdem wird vom | ||
| Fuß ein flächiger Blau - oder Gipsabdruck | ||
| genommen. | ||
| Um ein dreidimensionales Abbild des Fußes zu | ||
| erhalten, wird der Gipsabdruck mit | ||
| Gips, Kunststoff oder reversibler Masse ausgegossen. Die Maße und Abdrücke | ||
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werden zur Herstellung der Leisten | |
| verwendet. Er wird aus Holz oder einer | ||
| Kunststoff - Holz - Kombination gefertigt. | ||
| Der Leisten wird individuell und passgenau | ||
| gearbeitet, dies ist Grundvoraussetzung | ||
| zur Herstellung eines orthopädischen Maß - | ||
| schuhes. | ||
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| Zur Überprüfung der Passgenauigkeit wird mit | ||
| Hilfe der Leisten ein aus transparenter Folie | ||
| hergestelltes Gehprobenmodell erstellt. | ||
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| Nach erfolgter Kontrolle wird der Schaft, das | ||
| äußere Oberteil des Schuhes, gefertigt. | ||
| Dabei wird mit Hilfe eigens gefertigter | ||
| Modelle das Leder zugeschnitten. Der Schaft | ||
| wird dann mit Hinter - und Vorderkappen | ||
| versehen und auf den Leisten gezwickt. | ||
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| Der nächste Schritt ist die Bodenbearbeitung ; | ||
| die innenliegende Sohle, die sogenannte | ||
| Brandsohle, wird befestigt. | ||
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| Bei der Anprobe testet der Patient nun | ||
| seinen Maßschuh im Gehen. | ||
| Zu diesem Zeitpunkt ist der Schuh noch in | ||
| allen Teilen veränderbar, er besitzt entweder | ||
| schon den Originalschaft, oder einen | ||
| Probeschaft. | ||
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| Ist die Paßform optimal, wird der Schuh zur | ||
| Fertigstellung freigegeben. Es erfolgt noch eine | ||
| letzte Anprobe durch den Patienten | ||
| gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit dem | ||
| behandelnden Arzt. | ||
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Beispiele und Arten von orthopädischen Maßschuhen >>>
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